Budgetzuteilung und Förderhöhen

Budgetzuteilung

Der LEADER Region Moststraße wurde für die EU-Förderperiode 2014-2020 ein Fördervolumen von 3.725.000 € zugewiesen. Zieht man die 25% ab, die von der Europäischen Union als LAG-Mittel vorgesehen sind (Kosten für LAG-Management, Bürokosten, etc.), bleibt ein Betrag von 2.645.250 €, den die Moststraße in der neuen Periode für Projekte vergeben kann. Die Vollversammlung der Moststraße hat die verfügbaren Födermittel folgendermaßen auf unsere Schwerpunkte verteilt.
  • Tourismus: 1.666.507,5€ (63%)
  • Kulturlandschaft: 687.765€ (26%)
  • Landwirtschaft: 238.072,5€ (9%)
  • Kooperationsbudget: 52.905€ (2%)


Förderhöhen

Bei der Förderung von LEADER Projekten handelt es sich immer um eine Co-Finanzierung. Das bedeutet, dass ein Teil der Projektkosten immer vom Projektwerber bzw. von der Projektwerberin zu übernehmen ist. Wie viel Prozent der Projektkosten aus den Fördertöpfen der Moststraße kommen, hängt von der Art des Projektes ab und wird vom Projektauswahlgremium im Bewilligungsverfahren festgelegt. Folgende Quoten wurden von der Vollversammlung der Moststraße festgelegt.

Die Förderquoten gelten für Studien, Konzepte und die Umsetzung des Projektes (für Investitions, Sach- und Personalkosten)

40% Förderung
für direkt wertschöpfende Maßnahmen (Einhaltung der „de minimis“-Regel lt. Richtlinie verpflichtend).

65% Förderung
für nicht direkt wertschöpfende Maßnahmen

70% Förderung
für Überregionale (landesweite, nationale und internationale) Kooperationsprojekte der LAG

80% Förderung
für Bildungs- und Qualifizierungsprojekte, Projekte zum Schwerpunkt „Kulturlandschaft“ und Projekte die den Querschnittszielen* zuzuordnen sind (*Klimaschutz und Klimaanpassung, Umweltschutz, Jugendliche, Gender/Frauen, Migranten und Migrantinnen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen)

80% Förderung
für Kleinprojekte


Sofern ein LEADER-Projekt einer Spezialmaßnahme (aus der Sonderrichtlinie Projektförderung, eine LE-spezifische Landesrichtlinie oder direkt aus dem Programm) entspricht, werden die Einschränkungen der Spezialmaßnahme in Bezug auf die Förderintensität angewandt (z.B. 25% für Diversifizierung im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft).