03. September 2018

Sortenbestimmung - die letzte Chance!

Am 13. September freuen sich die zehn Sammelstellen von Moststraße und Obstbauverband ein letztes Mal über zahlreiche alte Birnen- und Apfelsorten.   
DI Gerlinde Handlechner, Moststraße Obfrau LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer und Dr. Martina Schmidthaler freuen sich auf weitere Raritäten DI Gerlinde Handlechner, Moststraße Obfrau LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer und Dr. Martina Schmidthaler freuen sich auf weitere Raritäten
Mehr als 270 regionstypische Apfel- und Birnensorten wurden von den beiden Pomologinnen Martina Schmidthaler und Gerlinde Handlechner im Moststraßen Projekt „Sortenvielfalt im Mostviertel“ bereits beschreiben. Darunter Neuentdeckungen wie die Graukerlbirne, eine früh reife Dörrbirne aus Kollmitzberg und Ardagger Stift, oder den Annaberger Maschanzker, ein kleiner süßer Apfel zum Schnapsbrennen.

Außerdem sind bereits verloren geglaubte Sorten wieder aufgetaucht. Gerade in höheren Lagen in der Gegend um Gresten und Reinsberg sind viele alte Obstbäume und Sorten erhalten geblieben. Dort ist man etwa auf die „Schleichers Mostbirne“ gestoßen.

Michaela Hinterholzer, Obfrau der Moststraße, erwartet beim letzten Bestimmungstermin weitere spannende Funde: „Wir laden alle Baumbesitzer herzlich dazu ein, ihre Raritäten zu unseren Bestimmungstagen zu bringen. So können wir möglichst viele Sorten für die kommenden Generationen erhalten.“

Alle Sammelstellen für den 13. September finden sie hier!